Ausflugssziele
Bartschendorf
Das Dorf gehört zu den Bruchdörfern, die im 18. Jahrhundert durch deutsche und ausländische Kolonisten besiedelt
wurden. Gegründet 1774/75 erhielt es seinen Namen nach dem General Bartsch. Aus dem Jahre 1802 stammt die K
irchenruine, die ursprünglich nach dem Vorbild der Dreetzer Kirche erbaut wurde. Der noch vorhandene Kirchturm wurde
kürzlich restauriert.
Bartschendorf ![[externer Link]](Grafiken/ext_link.gif)
Neustadt (Dosse)
Herausragendes Markenzeichen der Stadt ist das Land- und Hauptgestüt, das heute 75 Hengste und ca. 40 Zuchtstuten
besitzt. Gegründet wurde das Gestüt bereits 1788 vom preußischen König Friedrich Wilhelm II. Die barocken,
schloßartigen Hauptgebäude mit der durch riesige Baumalleen verbundenen großzügigen Gestütsanlage laden zur Besichtigung
ein. Der Gestütsbrand der Brandenburger Pferde ist seit 200 Jahren der Pfeil für Schnelligkeit und die Schlange für
Wendigkeit. Anziehungspunkt sind jedes Jahr die im September und Oktober stattfindenden Hengstparaden.
Weitere Sehenswürdigkeiten:
Das Kutschenmuseum, alte Fachwerkhäuser, eine ehemalige Wassermühle, ein Ursulinenkloster, eine Kreuzkirche im schwedisch
barocken Baustil.
Kampehl
Besuch des mumifizierten Leichnams des Ritter Kahlbutz im Gruftanbau der Wehrkirche, der
94 Jahre nach seinem Tod aufgefunden wurde. In einem Mordprozeß im Jahre 1690, aus dem er
durch Eid freikam, soll er gesagt haben, wenn er der Mörder dennoch gewesen sein soll,
so wolle er nicht verwesen. Das ungelöste Rätsel um den Ritter, dessen Leichnam nie
einbalsamiert wurde, lockt jährlich zahlreiche Besucher an.
Empfehlenswert ist auch ein Besuch der aus dem 13. Jahrhundert stammenden gotischen Feldsteinkirche.
Stölln
Flugzeugbesichtigung der IL 62, deren Landung auf dem freien Feld als Filmvorführung mitzuerleben ist.
Zu Besichtigen sind auch die Otto Lilienthal Gedenkstätte und der Sportflugplatz.
Wusterhausen (Dosse)
Beschrieben in der Wanderung durch die Mark Brandenburg wurde die Stadt im Jahre 1873 von Fontane besucht. Historisch geprägt wird die Stadt durch das spätklassizistische Rathaus von 1854, die Stadtmauerreste, den gotischen Torbogen und die 300 Jahre alten Fachwerkhäuser. Wusterhausen ist das Eingangstor zur Kyritzer Seenkette.
Kyritz und seine Seenkette
Der Klempower See, der Untersee (Bantikower See), der Obersee (Stolper See), der Salzsee und der Borker See bilden die Kyritzer Seenkette. Von Mai bis September werden hier Dampfer- und Seerundfahrten angeboten.
Kyritz an der Knatter liegt eigentlich an der Jäglitz. Diese speiste vor langer Zeit zahlreiche Wassermühlen, deren knatterndes Geräusch Kyritz seinen Beinamen gab. Sehenswert ist der historische Stadtkern mit Stadtmauer und
Auf dem Flugplatz Heinrichsfelde vor den Toren von Kyritz stehen Flugzeuge für einen Rundflug bereit.